Trockenheit in Deutschland
Die anhaltende Trockenheit beherrscht die landwirtschaftliche Presse in Deutschland. Besonders im Münsterland und auf anderen leichten Standorten leidet der Mais und wird vermutlich mit schwächeren Erträgen als in den Vorjahren aufwarten. Falls es in den nächsten Tagen zu Niederschlägen kommt, kann es noch regional zur Erholung der Bestände kommen, doch in einigen anderen Gebieten wird bereits Roggen und Weizen zu GPS verarbeitet, um die Grundfutterversorgung zu gewährleisten.
Insgesamt wird die Getreideernte wohl niedriger ausfallen als durch zahlreiche Schätzungen erwartet. Mindererträge von zwischen 8 bis 11 Prozent sind im Gespräch, was einer Menge von 44,2 Mio. t entspricht- 5,3 Mio. t geringer als im Vorjahr.
In den Gebieten, in denen die sommerliche Wärme später einsetzte, hatten die Bestände grundsätzlich bereits einen Entwicklungsrückstand, der nun durch Trockenheit vielleicht nicht mehr vollständig einzuholen sei. Auch weitere Sommersaaten seien überproportional geschädigt. Weitere Korrekturen nach unten seien denkbar.
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