Trockenperiode zeigt internationale Auswirkungen
In den letzten Tagen häufen sich die Meldungen aus aller Welt, dass trockene Wetterlagen die Ernten reduziert haben, Bestände geschädigt sind, in Notreife sind und optimistische Prognosen revidiert werden müssen.
In Russland geht die Regierung inzwischen von Trockenheitsverlusten auf ca. 9 Mio ha aus, die bisherigen Ernteprognosen von rund 85 Mio. t Getreide müssen nach unten korrigiert werden, bisherige Pressestimmen melden eine neue Prognose von 75 Mio. t Getreide. Aus 14 Regionen gab es Anfragen nach Interventionsgetreide für Futtermittel – immerhin Vorräten von über 10 Mio. t Getreide. Mit den Wetteraussichten für die nächste Zeit muss sich Moskau und das Ministerium um Jelena Skrynnik auch von der Zielsetzung, 20 Mio. t Exportgetreide zur Verfügung zu haben, verabschieden.
Der russische Inlandsbedarf an Getreide wird auf 77 Mio. t geschätzt, doch ein Versorgungsengpass sei nicht zu befürchten, so das Landwirtschaftsministerium. Es gebe noch hohe Restbestände von über 24. Mio t aus der sehr guten Vorjahresernte mit 94 Mio. t Getreide.
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